Ich lese...

4/06/2012 06:16:00 nachm.

Ich gegen dich - Jenny Downham

[Größeres Bild? Einfach "anklicken"]

Erster Satz:
Mikey konnte es nicht fassen.

Inhalt:

Eine moderne Liebesgeschichte à la Romeo und Julia...

Seit Mickeys fünfzehnjährige Schwester Karyn von Tom, Sohn reicher Eltern, vergewaltigt worden ist, verlässt sie ihr Zimmer nicht mehr. Mit der Mutter, die trinkt, ist nicht zu rechnen. Alles bleibt nun an Mickey hängen, auch um die kleine Schwester Holly kümmert er sich. Und diesem Tom würde er es am liebsten heimzahlen. Ein Flirt mit Toms Schwester Ellie scheint das einfachste Mittel, um näher an ihn ranzukommen. Doch als Liebe daraus wird, wird die Sache kompliziert: Hält Mikey zu seiner Schwester oder steht er zu Ellie? Und für welche Seite entscheidet sich Ellie? Für ihren Bruder und ihre Familie – oder für den Jungen, den sie liebt?
[Quelle: Amazon]


Leider kenne ich das erste Werk: "Bevor ich sterbe", der Autorin Jenny Downham nicht. Dabei wird es überall in höchsten Tönen gelobt und empfohlen. Der Grund dafür, warum ich mich immernoch nicht an das Werk getraut habe ist, dass ich einfach nicht gerne solche "Porblembücher" oder schlicht "Dramen" lese. Jede Seite, jedes Wort, pocht so schwer in meinem Kopf nach, dass mir der Inhalt, noch Wochen nach dem Lesen, schwer auf der Seele liegt. Dabei ist es nicht so, dass mich die angesprochenen Themen nicht interessieren würden... aber ich traue mich einfach nicht an das Schicksal der Figuren heran, besonders wenn von Anfang an klar ist, dass es keinen Ausweg geben wird. Jetzt fragt ich euch bestimmt, warum ich dann zu "Ich gegen dich" gegriffen habe.... denn wenn man es genauer betrachtet, scheint dieses Buch eines dieser Werke zu sein, die mir Angst machen. Ich war mir durchaus bewusst, dass "Ich gegen dich", keine einfache Lekütre wird, auch wenn hier eine Liebesgeschichte, mit im Zentrum steht. Aber manchmal habe ich diese Phasen, in welchen mir dann doch der Sinn zu solchen Büchern steht. Zwar nicht oft, aber sie sind da. So war es dann auch, als ich dieses Werk im Regal stehen sah. Zudem hat mir das neue Cover, mit dem Jungen und dem Mädchen, viel besser gefallen, als jenes mit dem Butterbrot. Ich hoffe jetzt also, dass mich die Geschichte nicht allzu verstört zurücklässt und ein "Happy End" hat, denn es wirkt doch durchaus "leichter" als "Bevor ich sterbe"... Der Schreibstil der Autorin gefällt mir unglaublich gut. Zudem finde ich es sehr gut, dass sie bei diesem Inhalt, beide Charakter beleuchtet, indem sie aus zwei Perspektiven berichtet. Dies zwingt mich als Leser aber auch unweigerlich in einen großen Konflikt. Ich bin gezwungen zu entscheiden, was richtig, was falsch und was wahr und was eine Lüge ist. Dies wird mir, durch den Perspektivwechsel, nicht immer sehr einfach gemacht. So bin ich stetig hin und her gerissen und leide, genau wie Mikey und Ellie. Ich denke, da kommt noch einiges auf mich zu, deshalb bin ich sehr gespannt und hoffe, dass mich die Geschichte von Ellie und Mikey nicht allzu sehr verstört. 



Meine Frage an euch:

Jedes Cover, erzählt seine eigene Geschichte. Die Frage, welche mir schon so lange unter den Fingern brennt:

Welche Geschichte soll uns das Butterbot-Cover erzählen?

Solange ich nicht gespoilert werde, würde mich das brennden interessieren. Also an jene, die das Buch gelesen haben: Steht das Butterbrot im Bezug zur Geschichte? Und an jene, die es nicht kennen: Was glaubt ihr, könnte das Brot mit dem Inhalt zu schaffen haben? Ich bin so gespannt auf eure Antworten. Zumal ich irgendwie immer hunger auf ein Butterbrot mit Marmelade bekomme, wenn ich das Cover so betrachte...




Bis dahin: Alles Liebe!
Eure Jenny



Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken...

4 Wortgeflüster

  1. Wahnsinn, wie viele Cover es schon zu dem Buch gibt! Ich habe die englische Ausgabe mit den beiden Menschen drauf, wo man vor allem die Arme und Ellbogen sieht - also die zweite von links. Was es mit dem Butterbrot auf sich hat, weiß ich allerdings auch nicht...
    Das Buch ist wirklich hart, wie Jenny Downhams anderes Buch auch. Allerdings muss ich zugeben, dass ich vor allem solche Bücher sehr gerne lese, weil ich immer das Gefühl habe aus ihnen etwas "mitzunehmen". Also irgendwie die Komplexität der Welt etwas besser zu ergründen oder mir einfach mal Gedanken zu einem ganz bestimmten Thema machen. Einfache Lektüre hab ich zwischendurch zwar auch gern, aber solche Problemthemen machen mich immer nachdenklich und das finde ich toll. Ich kann allerdings auch verstehen, wenn einen so etwas verstört und man solche Bücher deshalb lieber seltener liest.
    Viel Spaß noch mit "Ich gegen dich" - mich konnte es wirklich begeistern!

    AntwortenLöschen
  2. Ahhh, eines meiner diesjährigen Highlights! Ich habe das Buch verschlungen.
    Ich habe die Ausgabe mit dem Butterbrot, aber einen Bezug dazu gibt es nicht. Versteh ich auch nicht, aber optisch finde ich es nicht unbedingt hässlich.
    Viel Spaß noch damit <3

    AntwortenLöschen
  3. Sah für mich eher nach einem sehr seltsamen Fußabdruck aus :D

    AntwortenLöschen
  4. Mir gefällt definitiv das englische Cover mit dem grünen Balken am besten. Wobei die neue deutsche Ausgabe auch nicht schlecht ist. Das Butterbrot war definitiv ein Griff ins Klo XD

    AntwortenLöschen

Archiv